Zeitreisen zu den magischen Orten unserer Region
Vogesen - Taennchel
Kurz
halten wir inne, winden uns mit dem Weglein hinauf auf den Rücken des
Bergmassives und plötzlich, wie im Märchen, stehen wir vor dem Rocher
Pointue, der uns im Sonnenlicht entgegenstrahlt.
Als weiteren Höhepunkt gestaltet sich die Begegnung mit den Riesenfelsen.
Besonders die grossen Schalensteine wirken wie magische Augen, haben etwas
Sakrales, erinnern an alte Kulte. Wir gehen weiter und kommen zu einem Steinrondell,
die Galerie "Loulot". Danach kommt der "Rocher de la Petit
Fee". Diese Felsformation ähnelt einem Haus oder einem Einweihungsplatz.
Fast stufenartig führt ein Weg in die Tiefe, unten fühlt man sich
wie in einer Mysterien-Stätte. Wurden hier Orakel gesprochen ? Es gibt
immer wieder schmale Spalten zwischen den Felsen, die nach unten zeigen und
den Blick ins Tal frei geben. Der Gang über den Taennchel steigert sich
von einem Höhepunkt zum nächsten, ein berauschendes Erlebnis. Schlangenförmig
angeordnet liegen die Steine des "Rocher des Reptiles" (Reptilienfelsen).
Man sollte einige Schritte nach rechts vom Hauptweg abweichen, um die volle
Schönheit dieses Platzes zu geniessen.
Als Abschluss der vielen Felsformationen kommt der Reinholtsstein, auch Ringfelsen
wegen seiner eisernen Ringen, genannt. Damit hat es folgende Bewandtnis. Es
gibt Sagen, die noch an die Zeit erinnern, wo die Berge von Vogesen und Schwarzwald
von einem Meer umspült wurden. Der Taennchel diente als Hafen für
die ankommenden Schiffe, die dann an den eisernen Ringen festgemacht wurden,
berichten alte Überlieferungen aus dem Elsass.
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